"Die Bombe ist im Kopf und nicht im Koffer!" Szenische Lesung nach Briefen von Helmuth James Graf v. Moltke
Mit: Robert Atzlinger (Schauspiel), Dorothea Baltzer(Schauspiel und Organisation), Milena
Roder (Querflöte) und Hans-Peter Schöpflin (Technik)
„Heute hatte ich (mal wieder) gar keine Lust zu sterben.“ (Brief v. 6.11.1944)
Noch immer kämpft Deutschland gegen rechtsextremes Gedankengut. Dabei sollten die Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus Warnung genug sein.
Durch die persönliche Begegnung mit Nachkommen von Helmuth von Moltke kam ein Stein ins Rollen, die Beschäftigung mit dem Briefwechsel zwischen Freya und Helmuth James von Moltke, den Prozessakten und anderen Dokumenten.
Heraus kam ein Stück, das den Weg nachzeichnet von einem großen Netz von Menschen, die im Kreisauer Kreis über ein Deutschland nach Hitler als Rechtsstaat in einem demokratischen Europa diskutieren bis zu der Einsamkeit in der Gewalt eines Regimes, das im Blutrausch alles, was sich ihm entgegenstellt, umbringt.
„Es sind schöne, zärtliche poetische Briefe, die „Pim“ und ihr „Hauswirt“, so sein Spitzname, wechselten.“ Adrienne Braun, Stuttgarter Zeitung
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Info: uwe.gerrens@ekir.de, Tel. 0211/9 57 57 – 747
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Eine Veranstaltung von Evangelische Stadtakademie Düsseldorf und Forum Helmuth-James von Moltke in Kooperation mit Lions Club Düsseldorf, Düsseldorfer Beiträge „Respekt und Mut“, VHS Düsseldorf etc.
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Die Veranstaltung wurde ermöglicht durch den Lions Club Düsseldorf
Foto: Helmuth James Graf von Moltke vor dem Volksgerichtshof im Januar 1945