jung jüdisch wütend Unser Ringen um eine Zukunft in Deutschland


Es werden blutrote Hamasmörderdreiecke an Universitätswände geschmiert, Jüdinnen und Juden in Deutschland ganz öffentlich mit dem Tod gedroht und in Düsseldorf wird das Bildnis Heinrich Heines von einer „linken Studierendenorgansiation“ mit dem Kufiya-Geschirrtuch als Symbol des palästinensischen Terrorismus verunstaltet:
Nach dem 7. Oktober 2023 hat sich alles verändert. Junge Jüdinnen und Juden in Deutschland spüren täglich, wie die Bedrohung wächst – an Unis, in sozialen Medien, auf der Straße.

Hanna Veiler, Präsidentin der European Union of Jewish Students, gibt dieser Generation in ihrem jüngst erschienenen Buch „jung jüdisch wütend“ eine unmissverständliche Stimme. Sie erzählt von der Hoffnung einer neuen jüdischen Gemeinschaft, die Deutschland mitgestalten wollte – und wie diese Hoffnung der Angst weicht, aber auch gerechter Zorn nachwächst.
Ihre Schrift ist ein bewegendes Zeugnis vom Ringen um Identität und Zukunft. Denn zwischen Wut und neuem Selbstbewusstsein steht die Frage: bleiben oder gehen?

Wir hoffen inständig, dass sie bleiben, denn ohne die jüdische Gemeinschaft wird eine der Säulen unserer Demokratie porös und droht zu zerfallen.
Grund genug Hanna Veiler einzuladen, um mit ihr über die Beweggründe ihres unermüdlichen Engagements zu sprechen, über neue linksradikal-islamische antisemitische Bündnisse im Allgemeinen und die scheinbar grenzenlose Dummheit an europäischen Universitäten im Besonderen.

Hanna Veiler (geb. 1998 in Belarus) ist Aktivistin, politische Bildnerin und Publizistin. Seit Sommer 2025 ist sie Präsidentin der European Union of Jewish Students (EUJS), davor war sie Vizepräsidentin und Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD).
2019 mitbegründete sie die Jüdische Studierendenunion Württemberg und leitete sie zwei Jahre. Sie publiziert u. a. in Zeit Online, FAZ, taz und der Jüdischen Allgemeinen zu jüdischem Leben, Erinnerungskultur und Antisemitismus.
2024 wurde sie als „Frau Europas“ (Europäische Bewegung Deutschland) und „Botschafterin für Demokratie und Toleranz“ (bpb) ausgezeichnet; das Capital Magazin führte sie zudem in den „Top 40 unter 40“.

Info: volker.neupert@respekt-und-mut.de, mobil 0152-55823791

Eine Veranstaltung von Düsseldorfer Beiträge „Respekt und Mut“ in Kooperation mit Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf und SABRA/Jüdische Gemeinde Düsseldorf