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Matheus Hagedorny: Georg Elser in Deutschland Lesung und Gespräch


Vom Feind der Volksgemeinschaft zum deutschen Helden in 80 Jahren: Georg Elser (1903–1945) wollte Adolf Hitler 1939 mit einer Bombe töten und scheiterte nur knapp. Nach langer Verleumdung setzt ihm die deutsche Gesellschaft ein Denkmal nach dem anderen. Am Umgang mit Elser zeigen sich die Leerstellen und Abgründe der deutschen »Aufarbeitung der Vergangenheit«.

Zum 85. Jahrestag des Attentats Georg Elser auf Adolf Hitler am 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller spricht Matheus Hagedorny am Beispiel Elser über die zum Teil grotesken Verrenkungen der deutschen Erinnerungspolitik und legt dar, auf welche Weise Georg Elser „der Jugend als Beispiel vorzustellen“ wäre.

Matheus Hagedorny ist Bildungsreferent beim Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V., studierte Philosophie, Neuere Geschichte sowie Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Bonn. Er publiziert u. a. in der Jungle World.

ça-ira-Verlag, Wien - ISBN: 978-3-86259-126-8

Info: volker.neupert@respekt-und-mut.de, Tel 0152-55823791

Eine Veranstaltung von Düsseldorfer Beiträge „Respekt und Mut“, Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf, SABRA/Jüdische Gemeinde, Stadtbüchereien Düsseldorf und Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus