Gedenktag der Sinti und Roma


Am 16. Dezember jährt sich der "Auschwitz-Erlass" von Heinrich Himmler zum 80. Mal.
Diesem Erlass vom 16.12.1942 zufolge sollten alle noch im Reich lebenden Sinti und
Roma nach Auschwitz-Birkenau deportiert werden. Das Vorhaben wurde ab Februar/März 1943
umgesetzt. Von 22.000 Menschen, die im eigens abgetrennten "Zigeunerlager Birkenau"
inhaftiert waren, überlebten mehr als 19.000 den Völkermord nicht.

Aus diesem Anlass findet um 17:00 Uhr ein kurzes und stilles Gedenken an der Figur "Ehra" statt.
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Roman Franz, Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW,
werden dort einen Kranz niederlegen und eine Schweigeminute abhalten.

Im Anschluss (ca. 17:20 Uhr) gehen wir in unser Haus, Mühlenstraße 29, wo es Sinti-Musik mit "Krause & Friends",
Grußworte und einen geführten Gang durch die aktuelle Sonderausstellung "Molari im Heinefeld" geben wird.

Regierungspräsident Thomas Schürmann, Staatssekretär Lorenz Bahr (MKJFGI),der ungarische Generalkonsul Gergo Szilagyi
sowie die MdL Elisabeth Müller-Witt, Verena Schäffer und Peter Blumenrath haben ihr Kommen angekündigt.

Info: 0211/161721, info@sintiundroma-nrw.de
Eine Veranstaltung von Verband Deutscher Sinti und Roma e.V. Landesverband NRW und Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf