Antisemitismus in der Sprache Warum es auf die Wortwahl ankommt


Mit Ronen Steinke, Jurist und Journalist

Die Zahl antisemitischer Übergriffe in Deutschland steigt. Antisemitismus durchzieht viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, offen oder versteckt tritt er uns entgegen. Zu verorten ist Antisemitismus in allen Bevölkerungsgruppen und allen politischen Lagern. Welche Rolle aber spielt die Sprache in diesem Zusammenhang? Gibt es nur die eindeutigen antisemitischen Beleidigungen, Beschimpfungen und Bedrohungen? Wie steht es denn um "Mischpoke" und "mauscheln", Wörter aus dem Jiddischen, die ihren Platz in unserer Alltagssprache haben?

Steinke zeigt, wie auch in unserer Alltagssprache antisemitisches Gedankengut transportiert wird. Steinke ist Jurist und Journalist bei der Süddeutschen Zeitung. Er hat Bücher über Fritz Bauer, Antisemitismus und jüdisch-muslimische Beziehungen verfasst.

Anmeldung erforderlich: Andrea Sonnen, info@cjz-duesseldorf.de, Tel.: 0211/ 95757-792 und volker.neupert@respekt-und-mut.de, Tel.: 0211/95757-794

Eine Veranstaltung von Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und Düsseldorfer Beiträge „Respekt und Mut“