Von der Revolution zur Übernahme 30 Jahre Friedliche Revolution/Mauerfall


Impulsreferat: Ilko-Sascha Kowalczuk, Historiker und Autor

Die von einer Minderheit mutiger Menschen angestoßenen politischen Umwälzungen in der ehemaligen DDR elektrisierten im Herbst 1989 uns alle. Ein scheinbar festgefügtes, aber schon lange marodes System, dass sich selbst realer Sozialismus nannte, erkannte die Realitäten im eigenen Lande nicht mehr und wurde vom Leben und seinen Bürgerinnen und Bürgern bestraft und friedlich überwunden.

Der Historiker Ilko – Sascha Kowalczuk hat die damaligen Ereignisse in seinem 2009 erschienenen Buch „Endspiel - Die Revolution von 1989 in der DDR“ kenntnisreich und spannend nacherzählt.
Dreißig Jahre nach der Friedlichen Revolution und dem Mauerfall zieht er nun in seinem neuen Buch „Die Übernahme: Wie Ostdeutschland Teil der Bundesrepublik wurde“ Bilanz.

Im Gespräch mit Wolfgang Nitsche, der der DDR-Opposition angehörte und nach 1990 die Studienförderung-Ost der Hans-Böckler-Stiftung leitete, gibt er einen Überblick über die Ursachen, die zum Ende der DDR führten und zeichnet nach, was im Osten passierte, als er vom Westen übernommen wurde. Kowalczuk und Nitsche geben auch aus eigenem Erleben einen Einblick in die gebrochen Biographien vieler Ostdeutscher, die wesentlich die aktuelle Verfasstheit des Ostens mit bestimmen.

Moderation: Dr. Katja Schlenker, Gerhart-Hauptmann-Haus, und Volker Neupert, Respekt und Mut
Info: volker.neupert@respekt-und-mut.de, Tel. 0211/95757-794

Eine Veranstaltung von Respekt und Mut, Stadtbüchereien Düsseldorf und Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus im Rahmen der Ausstellung „Utopie und Untergang. Kunst in der DDR“, Kunstpalast Düsseldorf