4074 Tage – Tatorte der NSU-Morde Ausstellung und Rahmenprogramm


Mit der von der IG Metall herausgegebenen Ausstellung „4074 Tage" macht die Fotografin Gabriele Reckhard die zehn Tatorte sichtbar, an denen rechtsradikale Täter des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) zehn Menschen ermordet haben. Die Opfer wurden alle an ihrem Arbeitsplatz umgebracht.
Die Fotografin Gabriele Reckhard, Diplom-Bibliothekarin und Fotodesignerin, hat sich in ihrem Arbeiten auf das fokussiert, was für die Familien die einzige Gewissheit ist, die Orte, an denen ihre Angehörigen ermordet wurden.
Seit dem ersten Mord im September 2000 und bis zur Aufdeckung des NSU im November 2011 mussten die Familien der Opfer qualvolle Tage der Ungewissheit über die Hintergründe der Taten leben. Darüber hinaus waren sie der Verunglimpfung, Ignoranz und Kriminalisierung durch die Ermittlungsbehörden, Medien und der Öffentlichkeit ausgesetzt, was eine grundlegende Erschütterung des Vertrauens in den bundesdeutschen Rechtsstaat nach sich zog.

Anmeldung und Info: volker.neupert@respekt-und-mut.de, Tel. 0211/95757-794

Eine Kooperationsveranstaltung von IG Metall Vorstand Ressort Migration und Teilhabe, Düsseldorfer Beiträge „Respekt und Mut“ und Mosaik e.V.