Coming-out und (gezwungene) Outing in konservativen religiösen und sozialen Umfeldern


Auch heutzutage ist das Coming-out für die meisten LSBTIQ+ Personen eine Herausforderung: Wann, wo, vor wem und unter welchen Umständen „lohnt es sich“, die sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität preiszugeben. Diese Herausforderung ist wesentlich größer für Menschen, die in konservativen religiösen und sozialen Umfeldern, welche Homosexualität und Trans*identität ablehnen.
Ferner sind Menschen, die an konservativen Gesellschaften gebunden sind, bei einem (gezwungenen) Outing Ausgrenzung, Gewalt und erheblichen Sanktionen ausgesetzt.

Welche Erfahrungen machen tatsächlich LSBTIQ+ Personen aus unterschiedlichen religiösen Prägungen in Deutschland vor und nach ihrem Coming-out bzw. Outing? Wie sieht es bei queeren Menschen aus, die eine Zuwanderungsgeschichte haben und nicht christlich geprägt sind? Was erleben sie in einer christlich geprägten Dominanzgesellschaft? Welche Maßnahmen können sowohl in der queeren Community als auch im Behördengang und in der Aufklärungsarbeit ergriffen werden, um den Umgang mit Diskriminierung und Ablehnung zu verbessern?
Diese Fragen möchten wir durch eine Podiumsdiskussion mit Berater*innen und Betroffenen erörtern.

Anmeldung und Infos:Amit-Elias.Marcus@duesseldorf.aidshilfe.de, Ataman.Yildirim@awo-duesseldorf.de

Eine Kooperationsveranstaltung der AWO Integrationsagentur und PRADI, Aidshilfe Düsseldorf e.V.